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Fischer in der Bucht von Antongil.

Die Menschen in Masoala

Rund um den Masoala Nationalpark leben über 80‘000 Menschen. In der Pufferzone des Nationalparks kann die lokale Bevölkerung den Wald nachhaltig nutzen. Dabei dürfen Hölzer für den Eigenbedarf geschlagen, Heilpflanzen und pflanzliche Nahrungsmittel sowie Flechtmaterial gesammelt werden. Die Jagd bleibt aber untersagt.

Fischer in der Bucht von Antongil.

Leben im und vom Nationalpark Masoala – ein Fischer in der Bucht von Antongil.

Die Freunde Masoalas engagieren sich zusammen mit dem Zoo Zürich und weiteren Organisationen in diversen Projekten für eine nachhaltigere und effizientere Landwirtschaft, um der lokalen Bevölkerung ein Leben ohne Zerstörung des Waldes zu sichern. Zudem sollen Bildungsprojekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche in Form eines freiwilligen Unterrichtsprogramms an Samstagen, den Anwohnern den Wert des Naturschutzes und die damit verbundenen Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen aufzeigen.

Wiederaufforstungsprojekt in Masoala.

Projekt zur Wiederaufforstung.

Nachhaltige Kakaoproduktion.

Aufbau einer nachhaltigen Kakaoproduktion.

Schulkinder im Informationszentrum des Masoala Nationalpark.

Schulkinder im Informationszentrum des Nationalpark Masoala.

Flechtwerk für den Ökoshop des Informationszentrums.

Flechtwerk für den Ökoshop des Informationszentrums.

Ein positiver Effekt des Nationalparks ist der sanfte Ökotourismus. Verschiedene kleine Lodges sind unmittelbar ausserhalb des Nationalparks und in den Ausgangspunkten Maroantsetra und Antalaha entstanden. So konnten Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Hälfte des Eintrittsgeldes in den Nationalpark ist für Projekte der nachhaltigen Entwicklung reserviert. Touristen leisten so einen direkten Beitrag an das Wohlergehen breiter Bevölkerungskreise rund um den Nationalpark. Weitere Nutzniesser sind die vielen Angestellten des Nationalparkmanagements, die nun einen regelmässigen und gesicherten Lohn erhalten sowie die privat organisierten Bootsfahrer, Träger und die Touristenführer auf der gesamten Halbinsel Masoala.

Zeichen eines sanften Ökotourismus' in der Region.

Zeichen eines sanften Ökotourismus' in der Region.

Beispiel einer Lodge im Masoala Nationalpark

Beispiel einer Lodge im Masola Nationalpark.

DAS ENGAGEMENT DER FREUNDE MASOALAS

Der Verein der Freunde Masoalas hat seit seiner Gründung im Jahre 2003 insgesamt 246‘168 Schweizer Franken in Projekte der Bildung und nachhaltigen Nutzung in Masoala investiert (Stand Ende 2016). Schwerpunkte sind das Bildungszentrum in Maroantsetra und der nachhaltige Anbau von Kakao.

Szenerie in Masoala.