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Kakaoprojekt des Vereins Freunde Masoalas.

Unsere Projekte

Der Verein Freunde Masoala fördert den Schutz des Masoala Nationalpark auf Madagaskar − in enger Zusammenarbeit mit dem Zoo Zürich und in Kooperation mit dem Masoala Nationalpark und der Wildlife Conservation Society (WCS). Dazu werden mehrere Projekte in den an- und umliegenden Gemeinden zur Regenwalderhaltung, Aufforstung, nachhaltigen Landwirtschaft (Reisanbau, Aufbau Kakaoproduktion), Wasserversorgung und Hygiene sowie zur Schulbildung der ansässigen Schulkinder unterstützt.  

Ziel dieser Projekte ist es, der Bevölkerung wirtschaftliche Alternativen zur Brandrodung des Regenwaldes aufzuzeigen und zu verhindern, dass Wald und Tierpopulation weiterhin geplündert und dezidiert werden.

Alternativen zur Brandrodung ermöglichen.

Alternativen zur Brandrodung: Freunde Masoalas unterstützen Projekte zugunsten der Bevölkerung des Nationalparks – und zum langfristigen Schutz des Regenwaldes.

Der Schwerpunkt liegt in der Verbesserung der Erträge im Nassreisanbau. Die sogenannte Pufferzone des Nationalparks darf von den umliegenden Gemeinden nachhaltig genutzt werden. Durch die Einführung von Système Riziculture Intensivé SRI kann bis zu sieben Mal mehr Reis pro Hektare geerntet werden – ohne Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden. Weiter finanziert der Verein Freunde Masoalas kleine Wasserbauprojekte, dank denen über 400 Hektare Ackerland bewässert werden. Das jüngste Projekt der nachhaltigen Landwirtschaft ist der Aufbau einer Kakao-Produktion. So geht die Verantwortung für den Regenwald wieder an die Bevölkerung zurück.

Bewässerungskanal.

Die Freunde Masoalas unterstützen die Anwohner des Nationalparks beim Bau eines Bewässerungskanals.

Ein Meilenstein bedeutete die Eröffnung des MaMaBay Environmental Campus in Maroansetra im Jahr 2015. Der Campus umfasst ein Informationszentrum zum Masoala Nationalpark und Makira Naturpark, ein offenes Klassenzimmer für die lokalen Schulen, einen Ökoshop für lokale Handwerksprodukte und ist als Eintrittstor in den Nationalpark gedacht. Nebst dem Informationszentrum wurden drei weitere Schulhäuser auf der Masoala Halbinsel mitfinanziert.

Informationszentrum MaMaBay Environmental Campus.

Das neue Informationszentrum zeigt die Ressourcen des Nationalparks auf – und nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten.

  • Wiederaufforstung
  • Kampf gegen illegalen Handel mit Rosenholz

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